{"id":414,"date":"2011-05-03T13:31:59","date_gmt":"2011-05-03T12:31:59","guid":{"rendered":"http:\/\/praxis-neumann.net\/?page_id=414"},"modified":"2012-08-09T18:36:34","modified_gmt":"2012-08-09T17:36:34","slug":"414-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/praxis-neumann.net\/?page_id=414","title":{"rendered":"Blutegeltherapie"},"content":{"rendered":"<h1>Blutegeltherapie<\/h1>\n<p>Ich kann nicht sagen, dass mich Blutegel schon immer fasziniert h\u00e4tten. In meiner Jugendzeit habe ich mich vor Blutegeln noch sehr geekelt. Wenn ich sie im Uferbereich von Seen sah, habe ich mich beeilt, um schnell in tieferes Wasser zu kommen. Wahrscheinlich h\u00e4tte ich auch einen leichten hysterischen Anfall bekommen, wenn sich ein Egel bei mir festgesaugt h\u00e4tte. Der damalige Ekel ist aber einer absoluten Begeisterung f\u00fcr die n\u00fctzlichen Tierchen gewichen. Heute setze ich sie mir sogar selber an und finde sie inzwischen regelrecht \u00e4sthetisch.<\/p>\n<p>Da Blutegel sehr sauberes Wasser ben\u00f6tigen, findet man sie heute bei uns kaum noch. Die mitteleurop\u00e4ischen Blutegel sind fast ausgestorben und deshalb streng gesch\u00fctzt. F\u00fcr die Therapie bestellt man sie heute in speziellen Zuchtbetrieben.<\/p>\n<h1>Wirkungsweise<\/h1>\n<p>Da es immer noch zu wenige Studien gibt, geh\u00f6rt dieses Therapieverfahren zu dem Bereich der Erfahrungsheilkunde. Trotzdem erfreut sich in der letzten Zeit diese Therapieform einer immer gr\u00f6\u00dferen Beliebtheit bei den Patienten. Dies wurde dann noch deutlich gef\u00f6rdert durch einen Bericht am 24.02.11 in der Sendung \u201eHauptsache Gesund\u201c im MDR zur Behandlung von Arthrosen mit Blutegeln und den bisherigen Erfolgen. In der Schulmedizin sind dazu einige Studien in Arbeit.<\/p>\n<p>Die Blutegeltherapie ist schon sehr alt und geh\u00f6rt zu den \u201eaus- und ableitenden Verfahren\u201c. Bei dem Saugvorgang kommt es pro Blutegel zu 5 bis 10\u00a0 ml Blutverlust. Der Blutverlust soll eine (einem Aderlass entsprechende) entstauende, entz\u00fcndungshemmende und blutverd\u00fcnnende Wirkung haben, Stoffwechselschlacken und K\u00f6rpergifte sollen ausgeleitet werden, der Lymphstrom beschleunigt werden, damit insgesamt die Selbstheilungskr\u00e4fte des K\u00f6rpers gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr die Wirkung ist der Speichel, der bei dem Saugvorgang vom Egel abgegeben wird. Man vermutet im Blutegelspeichel mehr als 100 verschiedene Substanzen, von denen heute nur knapp 25 bekannt und erforscht sein sollen. Die bekanntesten Bestandteile sind Hirudin, Calin, Eglin und Hyaluronidas. Zusammen mit den anderen Stoffen wird diesen Bestandteilen eine gerinnungshemmende, gef\u00e4\u00dfkrampfl\u00f6sende, lymphstrombeschleunigende, immunisierende und antibiotische Wirkung nachgesagt. Somit ist der Speichel also entz\u00fcndungshemmend, verbessert die Flie\u00dff\u00e4higkeit des Blutes, und regt den Stoffwechsel und das Immunsystem an. Einige Bestandteile werden heute schon gentechnisch hergestellt. Trotzdem k\u00f6nnen sie den Blutegel nicht ersetzen, denn die Wirkung ergibt sich wohl erst durch das Zusammenwirken all seiner Substanzen.<\/p>\n<h1>Einsatzgebiete<\/h1>\n<p>Zu mir in der Praxis kommen Menschen zur Blutegeltherapie mit ganz unterschiedlichen Beschwerden. Neben anderen begleitenden Ma\u00dfnahmen setze ich Blutegel ein, z.B. zur Schmerzlinderung bei Nervenschmerzen, Polyneuropathien, Arthritis, Wirbels\u00e4ulenbeschwerden, Zerrungen, Verstauchungen oder Narbenbeschwerden. Wegen der besseren Durchblutung bei starken und schmerzhaften muskul\u00e4ren Verspannungen, bei schmerzhafter Arthrose (dar\u00fcber gibt es inzwischen auch eine Studie), Krampfadern, Besenreisern, Migr\u00e4ne, Bluthochdruck, Tinnitus und bei verschiedenen Stauungen im K\u00f6rper, wie z.B. Lymphstau, Regelschmerzen oder Pfortaderstau.<\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p>Es gibt aber noch zahlreiche andere M\u00f6glichkeiten bei denen Blutegel Anwendung finden. Einige Naturheilkundler setzen Blutegel ein bei\u00a0 z.B. bei Diabetes mellitus, infekti\u00f6sen und schlecht heilenden Wunden, Abszessen, Depressionen, Nagelbettentz\u00fcndung, Ohrentz\u00fcndung, Nasennebenh\u00f6hlenentz\u00fcndungen,\u00a0 Depressionen, Gr\u00fcnem Star, Gichtanfall, Venenentz\u00fcndungen und H\u00e4morrhoiden.<\/p>\n<p>Man sagt sogar, dass das Zusammenwirken der unterschiedlichen gerinnungs-hemmenden Substanzen der Blutegel beispielsweise Thrombosen restlos aufl\u00f6sen k\u00f6nnen und gesch\u00e4digte Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nde wieder elastisch werden sollen. Ablagerungen in den Gef\u00e4\u00dfen sollen aufgel\u00f6st werden, wodurch man gef\u00e4hrliche Krankheiten wie Schlaganfall, Herzinfarkt und Bluthochdruck deutlich reduzieren kann.<\/p>\n<p>Die Leistungs- und Konzentrationsf\u00e4higkeit soll erh\u00f6ht werden, der Alterungsprozess verlangsamt werden, das Immunsystem stabilisiert werden und die Blutbildung angeregt werden.<\/p>\n<p>Die Behandlung wirkt \u00fcber Wochen und Monate im K\u00f6rper nach und es reicht meist aus, alle sechs Monate eine Folgebehandlung durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<h1>Behandlungsablauf<\/h1>\n<p>Den Behandlungstag sollte man schon etwas planen und an diesem Tag und auch am Folgetag gro\u00dfe Anstrengungen vermeiden. Auch \u00f6ffentliche B\u00e4der, Sauna und andere W\u00e4rmebehandlungen sollte man ca. eine Woche meiden. Das ist allerdings abh\u00e4ngig von Lokalisation und Blutungsintensit\u00e4t. Salben und \u00d6le werden erst wieder aufgetragen, wenn die Bissstellen v\u00f6llig verheilt sind.<\/p>\n<p>Verwenden Sie m\u00f6glichst einen Tag vor der Behandlung <span style=\"text-decoration: underline;\">keine Duftstoffe<\/span> (Parfum, Seife,\u00a0 Kosmetika, Salben, Duschgel, Rasierwasser) im erweiterten Behandlungsbereich! Sie sollten m\u00f6glichst nicht rauchen oder sich kurz vor der Behandlung nicht in verr\u00e4ucherten R\u00e4umen aufhalten. Essen Sie m\u00f6glichst nicht zu viel Knoblauch oder andere stark gew\u00fcrzte Speisen. Das alles mag der Egel nicht. Im ung\u00fcnstigsten Fall bei\u00dft er dann nicht an.<\/p>\n<p>Achten Sie auf entsprechend bequeme, warme und gut zu reinigende\u00a0 Kleidung am Behandlungstag. Bringen Sie sich warme Socken mit und wegen der Dauer evtl. etwas zu Lesen. Da aber der Raum m\u00f6glichst nicht zu hell sein sollte, k\u00f6nnen Sie auch ein H\u00f6rbuch oder Musik mitnehmen.<\/p>\n<p>Je nach Anwendungsort wird die Behandlung im Sitzen oder Liegen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Man sp\u00fcrt einen leichten Brennschmerz beim Biss und in der Anfangszeit auch beim Saugen, der aber als durchaus ertr\u00e4glich beschrieben wird.<\/p>\n<p>Die Saugzeit der Blutegel ist vorher schlecht zu kalkulieren und betr\u00e4gt je nach Gr\u00f6\u00dfe des Blutegels, seinem Hungerzustand und der Durchblutung der Saugstelle 15 bis 30\u00a0Minuten und kann aber auch bis zu 3\u00a0Stunden dauern.\u00a0 Die ges\u00e4ttigten Blutegel lassen meist von alleine los. Sie fallen dann einfach vom Patienten ab.<\/p>\n<p>Bei der Terminvergabe sollte man den erh\u00f6hten Zeitaufwand mit einkalkulieren und sicherheitshalber 3 Stunden Zeit mitbringen. Bisher habe ich das aber noch nicht erlebt. Im Durchschnitt saugen einige der Tiere 1,5 Stunden, so dass man mit Vor- und Nachbreitung im Regelfall 2 Stunden ben\u00f6tigt. Ich denke, dass die schlechte Kalkulierbarkeit der Behandlungsdauer ein Grund daf\u00fcr ist, warum diese sch\u00f6ne Therapieform in nur noch wenigen Praxen zu Einsatz kommt.<\/p>\n<p>Generell ist das Nachbluten durchaus erw\u00fcnscht und ist ein wesentlicher Bestandteil der Therapie. Es unterst\u00fctzt die Reinigung der Wunde und erh\u00f6ht die Wirkung der Behandlung. Beim Verband achtet man neben einer guten Saugf\u00e4higkeit darauf, dass nur wenig Druck ausge\u00fcbt wird, damit die Nachblutung nicht beeintr\u00e4chtigt wird. Das durchschnittliche Nachbluten von 8-20 Stunden sollte eigentlich nicht gestoppt werden. Liegt allerdings die Nachblutungszeit bei 24 Stunden, sollte sie unbedingt mit einem Druckverband gestoppt werden.<\/p>\n<p>Am Folgetag ist ein Verbandswechsel unbedingt notwendig.\u00a0 Das ben\u00f6tigte Material dazu gebe ich meinen Patienten mit. Bei Schwierigkeiten dabei, sollten Sie dazu in die Praxis kommen.<\/p>\n<p>Bei auftretenden Komplikationen ist ebenfalls eine Wiedervorstellung erforderlich.<\/p>\n<h1>Risiken und Nebenwirkungen<\/h1>\n<p>Heftige Nebenwirkungen sind bei dieser Therapieform eher selten, und ich habe dies in meiner Praxist\u00e4tigkeit bisher zum Gl\u00fcck noch nicht erlebt. Das Nachbluten, ein leichter Juckreiz in den Folgetagen, eine kleine Schwellung an der Bissstelle nebst einem Bluterguss geh\u00f6ren f\u00fcr mich dazu. Dies w\u00fcrde ich nicht als Nebenwirkung, sondern als\u00a0 Folge der Wirkung bezeichnen. Im Folgenden m\u00f6chte ich aber meiner Sorgfallspflicht nachkommen und alle m\u00f6glichen Nebenwirkungen benennen, die bisher beschrieben wurden.<\/p>\n<p><strong>Verl\u00e4ngertes Nachblutung <\/strong>mit einem Blutverlust pro Blutegel von ca. 5-100 ml. Dies kann zu <strong>Kreislaufreaktionen<\/strong> f\u00fchren. Es soll allerdings nicht in direktem Zusammenhang mit dem Blutverlust stehen, sondern vielmehr scheint es eine Reaktion auf das Blutegelsekret zu sein. Der Patient sollte sich ausruhen und gen\u00fcgend Fl\u00fcssigkeit zu sich nehmen.<\/p>\n<p><strong>H\u00e4matom (Bluterguss)<\/strong> um die Bissstelle herum auf. Sie entstehen durch die oberfl\u00e4chliche Einblutung. Die H\u00e4matome l\u00f6sen sich innerhalb weniger Tage auf. Ebenso ist ein<strong> vor\u00fcbergehender Gelenkerguss <\/strong>bei einer Gelenkbehandlung m\u00f6glich.<strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Juckende Hautr\u00f6tungen<\/strong> um die Bissstellen (Allergie-\u00e4hnlich), Pseudolymphom (gutartige und r\u00fcckbildungsf\u00e4hige <strong>Lymphknotenschwellung<\/strong>), Sensibilisierung gegen\u00fcber Blutegelinhaltsstoffen<\/p>\n<p><strong>Allergie<\/strong><\/p>\n<p>Es kann zu einer Sensibilisierung gegen\u00fcber Blutegelinhaltsstoffen kommen. Echte allergische Reaktionen sind selten. Wenn sie auftreten, beschr\u00e4nken sie sich meist auf lokale Erscheinungen. Systematische Reaktionen wie z.B. Fieber, das Gef\u00fchl krank zu sein, bis hin zum anaphylaktischen Schock sind m\u00f6glich, treten aber extrem selten auf.<\/p>\n<p><strong>Infektion der Wunde<\/strong> mit anschlie\u00dfender Entz\u00fcndung an der Bissstelle kann vermieden werden durch das ungest\u00f6rte Nachbluten und eine gute Wundversorgung. Meist entsteht eine Infektion durch Keime, die wir auf der Haut tragen und die durch Kratzen oder mechanische Reizung (Reibung) der Kleidung in die noch nicht geschlossene Wunde gelangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Infektionsgefahr mit Krankheitserregern<\/strong><\/p>\n<p>Durch die Anwendung von Blutegeln ist das \u00dcbertragen von Bakterien und Viren (z.B. HIV und Hepatitis) nicht v\u00f6llig auszuschlie\u00dfen. Durch die kontrollierte Zucht- und Haltungsmethoden ist dieses Risiko jedoch auf ein Minimum reduziert und bisher wurde noch keine dieser Infektionen durch Blutegel nachgewiesen.<\/p>\n<p>Bestimmte Grundregeln im Umgang mit den Tieren\u00a0 m\u00fcssen beachtet werden. Dazu geh\u00f6rt neben der Beachtung der Hygienevorschriften auch leider das anschlie\u00dfende Abt\u00f6ten der Egel. Auch das Nachblutung ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie und dient auch der Wundreinigung. Deshalb sollte die Nachblutung im Regelfall nicht gestoppt werden<\/p>\n<p><strong>Wundheilungsst\u00f6rung <\/strong><\/p>\n<p>In der Regel treten Wundheilungsst\u00f6rungen nur dann auf, wenn Blutegel auf krankhaft ver\u00e4nderte oder schlecht durchblutete Hautpartien gesetzt werden.<\/p>\n<p><strong>Pigmentst\u00f6rungen<\/strong> oder <strong>Vernarbungen<\/strong> an der Bissstelle. Die Bissstellen nach der Blutegeltherapie verheilen meist rasch und sind nach wenigen Tagen nicht mehr zu sehen. Manchmal, vor allem bei \u00e4lteren Patienten mit Neigung zu verst\u00e4rkter Narbenbildung (Keloid), k\u00f6nnen kleine Vernarbungen entstehen. Pigmentst\u00f6rungen k\u00f6nnen ebenfalls auftreten und normalisieren sich in der Regel nach wenigen Wochen wieder.<\/p>\n<p>Falls Nebenwirkungen auftreten sollten, werden ggf. Gegenma\u00dfnahmen erforderlich (z.B. bei verl\u00e4ngertem Nachblutungen: Kompressionsverband, bei Infektion: Antibiotikum vom Arzt). Falls zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt Nebenwirkungen auftreten sollten, bitte ich um sofortige R\u00fccksprache und gegebenenfalls Wiedervorstellung.<\/p>\n<h1>Kontraindikationen<\/h1>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Folgende Faktoren m\u00fcssen vor einem Einsatz von Blutegeln unbedingt abgekl\u00e4rt werden und f\u00fchren dazu, dass dieses Verfahren nicht angewendet wird!<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>\u00d8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Blutgerinnungsst\u00f6rungen: z.B. durch Marcumar, Falithrom, oder bei Blutern (H\u00e4mophilie), verminderten Blutpl\u00e4ttchen (Thrombozytopenie) u.a.,<\/p>\n<p>\u00d8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Akute Magen- oder Darmgeschw\u00fcren,<\/p>\n<p>\u00d8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Deutliche Blutarmut,<\/p>\n<p>\u00d8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erhebliche Immunschw\u00e4che (AIDS, Chemotherapie&#8230;),<\/p>\n<p>\u00d8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Schwere chronische Erkrankungen (z.B. fortgeschrittene Krebserkrankungen, langj\u00e4hrige Dialyse, u.a.),<\/p>\n<p>\u00d8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ausgepr\u00e4gte Wundheilungsst\u00f6rungen (z.B. bei schlecht eingestelltem Diabetes mellitus, erheblichem \u00dcbergewicht, u.a.),<\/p>\n<p>\u00d8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0Bekannte Allergien gegen Blutegel-Inhaltsstoffe,<\/p>\n<p>\u00d8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Neigung zu \u00fcberschie\u00dfender Narbenbildung (Keloidbildung).<\/p>\n<h1>Kosten<\/h1>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Die Kosten der Behandlung richten sich nach der Anzahl der ben\u00f6tigten Blutegel (ca. 5 \u20ac pro Egel plus 10 \u20ac Versandgeb\u00fchren) und dem Zeitaufwand, der nicht genau kalkulierbar ist. Sie betragen somit zwischen 120 und 160 \u20ac. Die Krankenkassen erkennen diese Behandlungsform derzeit noch nicht an und \u00fcbernehmen somit auch keinerlei Kosten daf\u00fcr. Wenn eine Behandlung nicht ausreicht, empfehle ich bei chronischen Erkrankungen eine Wiederholung alle 4-6 Monate.<\/p>\n<h4><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ich beziehe die Blutegel f\u00fcr die Therapie ausschlie\u00dflich bei der Biebertaler Blutegelzucht GmbH. Hier gibt es zudem f\u00fcr Interessierte noch eine ganze Menge n\u00fctzliche Infos, Bilder und Filme: <\/span><\/span><a href=\"http:\/\/www.blutegel.de\/\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><strong>www.blutegel.de<\/strong><\/span><\/span><\/a><\/h4>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<h1>Fazit<\/h1>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Durch meine Erfahrungen bin ich inzwischen ein regelrechter Fan der Blutegeltherapie geworden und freue mich auch sehr \u00fcber Patienten, die sich f\u00fcr die kleinen \u201eHelfer\u201c begeistern k\u00f6nnen! Ein anf\u00e4nglicher Ekel schwindet bei den Patienten schnell, wenn sie sich mit dem Nutzen dieser alten Therapieform etwas mehr besch\u00e4ftigen und vor allem dies am eigenen Leib einmal erfahren durften. Gerade bei chronischen Erkrankungen, bei denen schulmedizinisch alles abgekl\u00e4rt wurde, ist es oft ein Versuch wert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blutegeltherapie Ich kann nicht sagen, dass mich Blutegel schon immer fasziniert h\u00e4tten. In meiner Jugendzeit habe ich mich vor Blutegeln noch sehr geekelt. 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